<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" > <channel><title>Kommentare zu: Mindestens arm</title> <atom:link href="http://www.darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/</link> <description>gedanken und meinungen zu diesem und jenem</description> <lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 17:32:59 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Von: Stefan Lorenz</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/comment-page-1/#comment-75</link> <dc:creator>Stefan Lorenz</dc:creator> <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:50:20 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/#comment-75</guid> <description>Danke für den sehr sachlichen Kommentar. Wo liegen denn die Fehler und wo fehlt noch etwas in der Argumentationskette. Natürlich ist er meinungsdurchtränkt, ist ja  auch meine meinung. ;-)Empirisch wird das ganze nie nachweisbar sein da nur schwerlich vergleichbare Zustände herstellbar sind. Der Mindestlohn ist ja immer nur ein Baustein im Gesamtsystem. Meiner Meinung nach handelt sich um ein komplexes System. Ein solches System reagiert nur mal nicht nach dem Prinzip Aktion=Reaktion sondern wird sich immer in einer Weise entwickeln die man nicht vorhersehen kann. Deswegen ist es aus meiner Sicht besser den Markt entscheiden zu lassen und den Markt eben dementsprechend zu beschränken, nicht durch direkte Eingriffe sondern durch vernünftige Ordnungspolitik. In einem möglichst marktoffenem Umfeld wird sich automatisch ein vernünftiger Preis für die Arbeit abzeichnen. Niemand wäre ja gezwungen einen Job anzunehmen durch Hartz IV Sanktionen usw.. Sicher werden dann Menschen gewzungen sein bestimmte Tätigkeiten zu machen um ihre Familie zu ernähren, aber war das je anders? Hat sich der Scharfrichter seinen Job früher ausgesucht? Ich wurde noch mit solchen Sätzen wie: &quot;Lern was ordentliches sonst fegst du die Straße&quot; erzogen. Heute geben Schulabgänger Hartz IV als Berufswunsch an, wo da ein positiver gesellschaftlicher Effekt durch soziale Sicherung erzielt wird wird mir immer schleierhaft bleiben.Es ist sicher nur eine Minderheit die auf den Kosten anderer lebt, aber diese Minderheit ist mehr als genug!Im Moment sind doch Aufstockungen mit Hartz IV Sätzen absolut kontraproduktiv, welches Unternehmen nimmt den nicht die vom Staat angebotene Möglichkeit wahr die Lohnkosten zu senken?Welche historischen Beispiele gibt es denn für einen schlechten Marktliberalismus? Meinst du den Aufstieg der USA bis zum New Deal? Oder die positive Entwicklung im England des 19. Jahrhunderts nachdem man den Freihandel etabliert hat? Aus meiner Sicht ist der Markt die einzige Instanz die wirklich gerecht ist. Zumindest wenn er wirklich frei agieren kann. Dann bekommt jeder seinem Input entsprechend auch wieder etwas heraus. Und das ist gerechter als allen nur das Gleiche wie dem Nachbarn zuzugestehen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den sehr sachlichen Kommentar.<br /> Wo liegen denn die Fehler und wo fehlt noch etwas in der Argumentationskette. Natürlich ist er meinungsdurchtränkt, ist ja  auch meine meinung. <img src='http://www.darueberhinaus.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p><p>Empirisch wird das ganze nie nachweisbar sein da nur schwerlich vergleichbare Zustände herstellbar sind. Der Mindestlohn ist ja immer nur ein Baustein im Gesamtsystem. Meiner Meinung nach handelt sich um ein komplexes System. Ein solches System reagiert nur mal nicht nach dem Prinzip Aktion=Reaktion sondern wird sich immer in einer Weise entwickeln die man nicht vorhersehen kann. Deswegen ist es aus meiner Sicht besser den Markt entscheiden zu lassen und den Markt eben dementsprechend zu beschränken, nicht durch direkte Eingriffe sondern durch vernünftige Ordnungspolitik.<br /> In einem möglichst marktoffenem Umfeld wird sich automatisch ein vernünftiger Preis für die Arbeit abzeichnen. Niemand wäre ja gezwungen einen Job anzunehmen durch Hartz IV Sanktionen usw.. Sicher werden dann Menschen gewzungen sein bestimmte Tätigkeiten zu machen um ihre Familie zu ernähren, aber war das je anders? Hat sich der Scharfrichter seinen Job früher ausgesucht?<br /> Ich wurde noch mit solchen Sätzen wie: &#8220;Lern was ordentliches sonst fegst du die Straße&#8221; erzogen. Heute geben Schulabgänger Hartz IV als Berufswunsch an, wo da ein positiver gesellschaftlicher Effekt durch soziale Sicherung erzielt wird wird mir immer schleierhaft bleiben.</p><p>Es ist sicher nur eine Minderheit die auf den Kosten anderer lebt, aber diese Minderheit ist mehr als genug!</p><p>Im Moment sind doch Aufstockungen mit Hartz IV Sätzen absolut kontraproduktiv, welches Unternehmen nimmt den nicht die vom Staat angebotene Möglichkeit wahr die Lohnkosten zu senken?</p><p>Welche historischen Beispiele gibt es denn für einen schlechten Marktliberalismus? Meinst du den Aufstieg der USA bis zum New Deal? Oder die positive Entwicklung im England des 19. Jahrhunderts nachdem man den Freihandel etabliert hat?<br /> Aus meiner Sicht ist der Markt die einzige Instanz die wirklich gerecht ist. Zumindest wenn er wirklich frei agieren kann. Dann bekommt jeder seinem Input entsprechend auch wieder etwas heraus. Und das ist gerechter als allen nur das Gleiche wie dem Nachbarn zuzugestehen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: averageeconomist</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/comment-page-1/#comment-74</link> <dc:creator>averageeconomist</dc:creator> <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:21:59 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/#comment-74</guid> <description>Hallo Stefan, dein Artikel ist interessant, aber sehr meinungsdurchtränkt. Leider ist deine ökonomische Analyse teilweise falsch und unvollständig. Dies ist aber verständlich und auch entschuldbar, da es sich hier um einen Blog handelt, und nicht um ein Lehrbuch. Deshalb ein paar Anmerkungen: Es gibt in Ökonomenkreisen keine eindeutige Meinung zum Mindestlohn. Das liegt teilweise daran, dass das Thema sehr Ideologiebesetzt ist. Allerdings gibt es empirisch keine eindeutige Tendenz. Es gibt ökonometrische Analysen, die sehr wohl von einem negativen Effekt sprechen, es gibt aber genauso viele Arbeiten zu dem Thema, die auch von positiven Effekten sprechen. Deshalb kann ich deiner ökonomischen Beweiskette nur bedingt folgen.Zu behaupten, dass Menschen &quot;wenig&quot; verdienen wegen staatlicher Eingriffe halte ich für äußerst problematisch. Absoluter Marktliberalismus ist für ein Land der ersten Welt sicher nicht erstrebenswert... Da gibt es einige historische Besipiele.Beste Grüße</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan,<br /> dein Artikel ist interessant, aber sehr meinungsdurchtränkt. Leider ist deine ökonomische Analyse teilweise falsch und unvollständig. Dies ist aber verständlich und auch entschuldbar, da es sich hier um einen Blog handelt, und nicht um ein Lehrbuch. Deshalb ein paar Anmerkungen:<br /> Es gibt in Ökonomenkreisen keine eindeutige Meinung zum Mindestlohn. Das liegt teilweise daran, dass das Thema sehr Ideologiebesetzt ist. Allerdings gibt es empirisch keine eindeutige Tendenz. Es gibt ökonometrische Analysen, die sehr wohl von einem negativen Effekt sprechen, es gibt aber genauso viele Arbeiten zu dem Thema, die auch von positiven Effekten sprechen.<br /> Deshalb kann ich deiner ökonomischen Beweiskette nur bedingt folgen.</p><p>Zu behaupten, dass Menschen &#8220;wenig&#8221; verdienen wegen staatlicher Eingriffe halte ich für äußerst problematisch. Absoluter Marktliberalismus ist für ein Land der ersten Welt sicher nicht erstrebenswert&#8230; Da gibt es einige historische Besipiele.</p><p>Beste Grüße</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Stefan Lorenz</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/comment-page-1/#comment-66</link> <dc:creator>Stefan Lorenz</dc:creator> <pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:19:43 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/#comment-66</guid> <description>Naja Idiotie ist immer relativ. Ich finde es idiotisch wenn ein Staat stetig eingreift, vorgeblich zum Besseren und damit dem komplexen System Gesellschaft immer mehr Schaden zufügt. Das die Menschen so wenig verdienen ist keine Schuld des Kapitalismus sondern den stetigen Eingriffen geschuldet. Das ein Staat  dann helfen soll erscheint mir mehr als idiotisch.Erklären sie mir doch einmal kurz was ein Mindestlohn sonst tut? Ach und nebenbei doch bitte auch gleich noch ob dann nicht auch ein Mindestlohn für Akademiker eingeführt werden sollte?</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Naja Idiotie ist immer relativ. Ich finde es idiotisch wenn ein Staat stetig eingreift, vorgeblich zum Besseren und damit dem komplexen System Gesellschaft immer mehr Schaden zufügt. Das die Menschen so wenig verdienen ist keine Schuld des Kapitalismus sondern den stetigen Eingriffen geschuldet. Das ein Staat  dann helfen soll erscheint mir mehr als idiotisch.</p><p>Erklären sie mir doch einmal kurz was ein Mindestlohn sonst tut? Ach und nebenbei doch bitte auch gleich noch ob dann nicht auch ein Mindestlohn für Akademiker eingeführt werden sollte?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Systemfrager</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/comment-page-1/#comment-65</link> <dc:creator>Systemfrager</dc:creator> <pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:12:48 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/#comment-65</guid> <description>&gt; &quot;Durch den Mindestlohn wird das Entgelt für gering qualifizierte Tätigkeiten künstlich angehoben.   ... Ob sich das ein Land ... langfristig leisten kann ist wohl mehr als fragwürdig.&quot;So ein kurzer Artikel und so viele Idiotien drinnen, das muss man wirklich können</description> <content:encoded><![CDATA[<p>&gt; &#8220;Durch den Mindestlohn wird das Entgelt für gering qualifizierte Tätigkeiten künstlich angehoben.   &#8230; Ob sich das ein Land &#8230; langfristig leisten kann ist wohl mehr als fragwürdig.&#8221;</p><p>So ein kurzer Artikel und so viele Idiotien drinnen, das muss man wirklich können</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Mindestens arm &#171;</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/comment-page-1/#comment-62</link> <dc:creator>Mindestens arm &#171;</dc:creator> <pubDate>Wed, 17 Feb 2010 11:02:23 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/#comment-62</guid> <description>[...] Ford investiert 550Mio $ in Mexiko um 4500 Arbeitsplätze zu schaffen. Das macht ca. 120.000 $ Kapitaleinsatz pro Arbeitsplatz. Quelle: Washington Post ↩ [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ford investiert 550Mio $ in Mexiko um 4500 Arbeitsplätze zu schaffen. Das macht ca. 120.000 $ Kapitaleinsatz pro Arbeitsplatz. Quelle: Washington Post ↩ [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Stefan Lorenz</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/comment-page-1/#comment-61</link> <dc:creator>Stefan Lorenz</dc:creator> <pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:05:01 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/#comment-61</guid> <description>Das statistische Problem habe ich ja im vorletzten Absatz angesprochen. Es wird so lange umverteilt bis nichts mehr da ist, schlimm ist daran nur das es die unteren Einkommensbereiche immer härter trifft weil Arbeitseinkommen immer höher besteuert werden.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das statistische Problem habe ich ja im vorletzten Absatz angesprochen.<br /> Es wird so lange umverteilt bis nichts mehr da ist, schlimm ist daran nur das es die unteren Einkommensbereiche immer härter trifft weil Arbeitseinkommen immer höher besteuert werden.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Ben</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/comment-page-1/#comment-60</link> <dc:creator>Ben</dc:creator> <pubDate>Mon, 15 Feb 2010 10:14:34 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/2010/02/mindestens-arm/#comment-60</guid> <description>Schöner Artikel! Problematisch ist ja auch die Festlegung von Armut auf 60% des Durchschnittseinkommens. Würden ab morgen alle Deutschen monatlich 500€ zur Verfügung haben, gäbe es, statistisch gesehen, keine Armen mehr. Bekäme aber jeder pro Monat 2000€ mehr, würde sich an der Armutsquote, statistisch gesehen, nichts ändern. Aber das Thema eignet sich anscheinend nicht für Sachargumente, hier geht es nur nach Bauchgefühl und Volkes Stimmung - und nach der kann anscheinend nie genug Geld umverteilt werden.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Artikel! Problematisch ist ja auch die Festlegung von Armut auf 60% des Durchschnittseinkommens. Würden ab morgen alle Deutschen monatlich 500€ zur Verfügung haben, gäbe es, statistisch gesehen, keine Armen mehr. Bekäme aber jeder pro Monat 2000€ mehr, würde sich an der Armutsquote, statistisch gesehen, nichts ändern.<br /> Aber das Thema eignet sich anscheinend nicht für Sachargumente, hier geht es nur nach Bauchgefühl und Volkes Stimmung &#8211; und nach der kann anscheinend nie genug Geld umverteilt werden.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
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