<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" > <channel><title>Kommentare zu: Ein neues Steuersystem &#8211; entscheidend f&#252;r die politische Zukunft?</title> <atom:link href="http://www.darueberhinaus.de/2009/07/steuersenkungen-wahlversprechen-ohne-hintergrund/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.darueberhinaus.de/2009/07/steuersenkungen-wahlversprechen-ohne-hintergrund/</link> <description>gedanken und meinungen zu diesem und jenem</description> <lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 17:32:59 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Von: Karl Schmid</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2009/07/steuersenkungen-wahlversprechen-ohne-hintergrund/comment-page-1/#comment-1076</link> <dc:creator>Karl Schmid</dc:creator> <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 17:32:59 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/?p=19#comment-1076</guid> <description>Hallo, danke für die Antwort, natürlich kann man hohe Einkommen steuerlich entlasten wollen, darf es aber nicht versteckt tun, indem man vorgibt, nur die mittleren entlasten zu wollen. Am meisten ärgert mich aber die Unkenntnis der Politiker über die Wirkung der Steuertarife und den Unterschied zwischen Durchschnittssteuersatz und Steuertarif, sowie zwischen Steuertarif und Grenzsteuersatz. In meinem letzten Kommentar sollte folgender Satz: &quot;Auch ein S e n k e n des Grundfreibtrages verstärkt die Wirkung der kalten Progression&quot;  ersetzt werden durch: &quot;Auch ein A n h e b e n des Grundfreibtrages verstärkt die Wirkung der kalten Progression&quot;. Dieser Grundfreibetrag von ca. 8000 Euro ist überhaupt die Hauptursache für die kalte Progression. Ein S e n k e n des Grundfreibtrages würde die kalte Progression also am wirksamsten mildern. Diese Maßname lässt sich aber politisch schon gar nicht verkaufen.Viele Grüsse Karl Schmid</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, danke für die Antwort,<br /> natürlich kann man hohe Einkommen steuerlich entlasten wollen, darf es aber nicht versteckt tun, indem man vorgibt, nur die mittleren entlasten zu wollen.<br /> Am meisten ärgert mich aber die Unkenntnis der Politiker über die Wirkung der Steuertarife und den Unterschied zwischen Durchschnittssteuersatz und Steuertarif, sowie zwischen Steuertarif und Grenzsteuersatz.<br /> In meinem letzten Kommentar sollte folgender Satz:<br /> &#8220;Auch ein S e n k e n des Grundfreibtrages verstärkt die Wirkung der kalten Progression&#8221;  ersetzt werden durch: &#8220;Auch ein A n h e b e n des Grundfreibtrages verstärkt die Wirkung der kalten Progression&#8221;.<br /> Dieser Grundfreibetrag von ca. 8000 Euro ist überhaupt die Hauptursache für die kalte Progression. Ein S e n k e n des Grundfreibtrages würde die kalte Progression also am wirksamsten mildern. Diese Maßname lässt sich aber politisch schon gar nicht verkaufen.</p><p>Viele Grüsse Karl Schmid</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Stefan Lorenz</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2009/07/steuersenkungen-wahlversprechen-ohne-hintergrund/comment-page-1/#comment-1072</link> <dc:creator>Stefan Lorenz</dc:creator> <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 20:26:14 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/?p=19#comment-1072</guid> <description>Aber wieso ist es denn schlimm wenn auch die hohen Einkommen davon profitieren? Schliesslich konsumieren sie dann dementsprechend mehr. Steuern sind ja nur ein Teil des Kuchens. Aber auf diese Argumente sind sie leider auch nicht eingegangen. ;-)Viele Grüße Stefan</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Aber wieso ist es denn schlimm wenn auch die hohen Einkommen davon profitieren? Schliesslich konsumieren sie dann dementsprechend mehr. Steuern sind ja nur ein Teil des Kuchens. Aber auf diese Argumente sind sie leider auch nicht eingegangen. <img src='http://www.darueberhinaus.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p><p>Viele Grüße<br /> Stefan</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Karl Schmid</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2009/07/steuersenkungen-wahlversprechen-ohne-hintergrund/comment-page-1/#comment-1051</link> <dc:creator>Karl Schmid</dc:creator> <pubDate>Sat, 28 Jan 2012 18:52:41 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/?p=19#comment-1051</guid> <description>Hallo, danke für die Antwort, aber sie geht an meinem Problem vorbei. Ich bemängle ja, dass Politiker immer vorgeben, die kleinen und mittleren Einkommen entlasten zu wollen. In Wirklichkeit aber erreichen sie durch Senken der Steuertarife im Progressionsbereich gerade die maximale Entlastung für die oberen Einkommen. Ich wiederhole: Eine Steuersenkung für kleine und mittlere Einkommen durch Senken der Steuersätze ist immer verbunden mit einer Steuersenkung auch für höhere Einkommen, die dann aber alle den maximal möglichen Betrag einsparen. Wollte man die Entlastung der unteren Einkommen für die oberen Einkommen neutral gestalten, müßte man den Beginn des Spitzensteuersatzes beträchtlich nach unten verschieben. Auch ein Senken des Grundfreibtrages verstärkt die Wirkung der kalten Progression. Um beim derzeitigen Steuersystem eine vierprozentige Inflation auszugleichen, braucht man ein fünfprozentige Lohnerhöhung. Auf einer DINA4 Seite Excel lässt sich meine Behauptung mit elementarer Rechnung darlegen. Mithilfe der Integralrechnung ginge es eleganter. Übrigens, ich kenne niemanden, der auf seine Lohnerhöhung verzichtet hat, weil er durch die kalte Progression damit schlechter wegkommt.Viele Grüsse  Karl Schmid</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, danke für die Antwort,<br /> aber sie geht an meinem Problem vorbei. Ich bemängle ja, dass Politiker immer vorgeben, die kleinen und mittleren Einkommen entlasten zu wollen. In Wirklichkeit aber erreichen sie durch Senken der Steuertarife im Progressionsbereich gerade die maximale Entlastung für die oberen Einkommen. Ich wiederhole: Eine Steuersenkung für kleine und mittlere Einkommen durch Senken der Steuersätze ist immer verbunden mit einer Steuersenkung auch für höhere Einkommen, die dann aber alle den maximal möglichen Betrag einsparen. Wollte man die Entlastung der unteren Einkommen für die oberen Einkommen neutral gestalten, müßte man den Beginn des Spitzensteuersatzes beträchtlich nach unten verschieben.<br /> Auch ein Senken des Grundfreibtrages verstärkt die Wirkung der kalten Progression.<br /> Um beim derzeitigen Steuersystem eine vierprozentige Inflation auszugleichen, braucht man ein fünfprozentige Lohnerhöhung.<br /> Auf einer DINA4 Seite Excel lässt sich meine Behauptung mit elementarer Rechnung darlegen. Mithilfe der Integralrechnung ginge es eleganter.<br /> Übrigens, ich kenne niemanden, der auf seine Lohnerhöhung verzichtet hat, weil er durch die kalte Progression damit schlechter wegkommt.</p><p>Viele Grüsse  Karl Schmid</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Stefan Lorenz</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2009/07/steuersenkungen-wahlversprechen-ohne-hintergrund/comment-page-1/#comment-1033</link> <dc:creator>Stefan Lorenz</dc:creator> <pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:03:21 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/?p=19#comment-1033</guid> <description>Irgendwie ist mir der Kommentar durchgerutscht. Ich möchte aber auch nach fast einem halben Jahr noch antworten. Ich finde es immer wieder faszinierend wie selbstverständlich es doch geworden ist das steigendes Einkommen (ohne Inflation) nur auf Boni und Kapitaleinkünfte geschoben wird und nicht auf berufliches Fortkommen. Es geht doch vor allem um eine Leistungsbelohnung und nicht -bestrafung aus dem Steuersystem. Sicher würden die hohen Einkommen mehr sparen, aber das ist nicht mein Punkt. Mir geht es darum den Menschen mit niedrigem und mittleren Einkommen einen Anreiz zu setzen ihr Einkommen zu erhöhen und nicht dann durch Nebeneffekte wie höhere Abgaben, Kita-Gebühren, Zuzahlungen etc. dieses Einkommen wieder zu verlieren. Das bedeutet sonst ja nichts anderes als freiwillig mehr zu leisten und dann noch weniger davon zu haben. Schliesslich geben viele Menschen für ihre Karriere auch viel auf: soziale Bindungen, Zeit mit den Kindern, Hobbies usw.. Dann sollten sie wenigstens nicht auch noch vom Steuersystem für ihre Leistung bestraft werden.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie ist mir der Kommentar durchgerutscht. Ich möchte aber auch nach fast einem halben Jahr noch antworten. Ich finde es immer wieder faszinierend wie selbstverständlich es doch geworden ist das steigendes Einkommen (ohne Inflation) nur auf Boni und Kapitaleinkünfte geschoben wird und nicht auf berufliches Fortkommen.<br /> Es geht doch vor allem um eine Leistungsbelohnung und nicht -bestrafung aus dem Steuersystem. Sicher würden die hohen Einkommen mehr sparen, aber das ist nicht mein Punkt.<br /> Mir geht es darum den Menschen mit niedrigem und mittleren Einkommen einen Anreiz zu setzen ihr Einkommen zu erhöhen und nicht dann durch Nebeneffekte wie höhere Abgaben, Kita-Gebühren, Zuzahlungen etc. dieses Einkommen wieder zu verlieren. Das bedeutet sonst ja nichts anderes als freiwillig mehr zu leisten und dann noch weniger davon zu haben.<br /> Schliesslich geben viele Menschen für ihre Karriere auch viel auf: soziale Bindungen, Zeit mit den Kindern, Hobbies usw.. Dann sollten sie wenigstens nicht auch noch vom Steuersystem für ihre Leistung bestraft werden.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Karl Schmid</title><link>http://www.darueberhinaus.de/2009/07/steuersenkungen-wahlversprechen-ohne-hintergrund/comment-page-1/#comment-575</link> <dc:creator>Karl Schmid</dc:creator> <pubDate>Fri, 22 Jul 2011 19:24:54 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://darueberhinaus.de/?p=19#comment-575</guid> <description>Mir tut die Opposition leid, weil sie nicht in der Lage ist, die Steuersenkungspläne der FDP als verdeckte Begünstigung für Besserverdienende zu erkennen.Im deutschen Steuersystem hat bis zu einem Einkommen von 52000 jeder Euro einen eigenen Steuersatz, von 14 Prozent stark ansteigend bis auf 24 Prozent und dann schwach auf den Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Auch der Gutverdiener zahlt für die ersten Zwanzigtausend gleich viel Einkommensteuer wie derjenige, der nur Zwanzigtausend verdient. Deshalb ist eine Steuersenkung für kleine und mittlere Einkommen durch Senken der Steuersätze immer verbunden mit einer Steuersenkung für höhere Einkommen, die dann aber alle den maximal möglichen Betrag einsparen. Wollte man das vermeiden, müßte man den Beginn des Spitzensteuersatzes beträchtlich nach unten verschieben.Nun will ich der FDP hier keine Klientelpolitik unterstellen. Schockiert bin ich aber über die Unkenntnis der Politiker aller Parteien über die Funktionsweise des Steuersystems. Wer solche Dinge nicht durchschaut, hat zu &quot;kalter Progression&quot; und &quot;Mittelstandsbauch&quot; erst recht nichts zu sagen. So hält sich auch hartnäckig das Märchen, dass von einer Lohnerhöhung nichts übrig bleibt wegen der &quot;kalten Progression&quot;. Tatsache ist aber, dass die &quot;kalte Progression&quot; nur den Inflationsausgleich am Steueranteil des Lohnzuwachses wegnimmt, aber nicht den ganzen Lohnzuwachs. Die &quot;kalte Progression&quot; läßt sich weder durch Beseitigen des &quot;Mittelstandsbauches&quot; noch durch gestufte Steuersätze vermeiden, sondern nur anders verteilen und verschieben. Sie tritt auch nur zusammen mit Inflation auf. Konsequenterweise müßte man bei Deflation die Steuersätze erhöhen. Bei steigenden Einkommen kann es sich heutzutage nur um Boni oder Kapitaleinkünfte handeln, und die wachsen mit Recht in höhere Steuertarife hinein.Auch eine Steuervereinfachung hat nichts mit Steuertarifen zu tun. Kompliziert ist allein die Behandlung der verschiedenen Einkommensarten und die Bestimmung des zu versteuernden Einkommens. Alles andere geht heute schon auf dem Bierdeckel. Es gibt eben zu viele Steuerberater in der Politik und der FDP im Besonderen. Die werden sich doch nicht den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Also dann weiterhin viel Spaß bei der Einkommensteuererklärung 2011, 2012, usw. Aber bis hierher hat sowieso niemand gelesen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mir tut die Opposition leid, weil sie nicht in der Lage ist, die Steuersenkungspläne der FDP als verdeckte Begünstigung für Besserverdienende zu erkennen.</p><p>Im deutschen Steuersystem hat bis zu einem Einkommen von 52000 jeder Euro einen eigenen Steuersatz, von 14 Prozent stark ansteigend bis auf 24 Prozent und dann schwach auf den Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Auch der Gutverdiener zahlt für die ersten Zwanzigtausend gleich viel Einkommensteuer wie derjenige, der nur Zwanzigtausend verdient. Deshalb ist eine Steuersenkung für kleine und mittlere Einkommen durch Senken der Steuersätze immer verbunden mit einer Steuersenkung für höhere Einkommen, die dann aber alle den maximal möglichen Betrag einsparen. Wollte man das vermeiden, müßte man den Beginn des Spitzensteuersatzes beträchtlich nach unten verschieben.</p><p>Nun will ich der FDP hier keine Klientelpolitik unterstellen. Schockiert bin ich aber über die Unkenntnis der Politiker aller Parteien über die Funktionsweise des Steuersystems. Wer solche Dinge nicht durchschaut, hat zu &#8220;kalter Progression&#8221; und &#8220;Mittelstandsbauch&#8221; erst recht nichts zu sagen. So hält sich auch hartnäckig das Märchen, dass von einer Lohnerhöhung nichts übrig bleibt wegen der &#8220;kalten Progression&#8221;. Tatsache ist aber, dass die &#8220;kalte Progression&#8221; nur den Inflationsausgleich am Steueranteil des Lohnzuwachses wegnimmt, aber nicht den ganzen Lohnzuwachs. Die &#8220;kalte Progression&#8221; läßt sich weder durch Beseitigen des &#8220;Mittelstandsbauches&#8221; noch durch gestufte Steuersätze vermeiden, sondern nur anders verteilen und verschieben. Sie tritt auch nur zusammen mit Inflation auf. Konsequenterweise müßte man bei Deflation die Steuersätze erhöhen. Bei steigenden Einkommen kann es sich heutzutage nur um Boni oder Kapitaleinkünfte handeln, und die wachsen mit Recht in höhere Steuertarife hinein.</p><p>Auch eine Steuervereinfachung hat nichts mit Steuertarifen zu tun. Kompliziert ist allein die Behandlung der verschiedenen Einkommensarten und die Bestimmung des zu versteuernden Einkommens. Alles andere geht heute schon auf dem Bierdeckel. Es gibt eben zu viele Steuerberater in der Politik und der FDP im Besonderen. Die werden sich doch nicht den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Also dann weiterhin viel Spaß bei der Einkommensteuererklärung 2011, 2012, usw. Aber bis hierher hat sowieso niemand gelesen.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
<!-- Served from: www.darueberhinaus.de @ 2012-02-08 13:48:17 by W3 Total Cache -->
